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UNDER Lea's TRUST veränderte die Zukunft bereits für 153 Kinder.

Lea Sophie Kabitzsch

GRÜNDERIN

Wie alles begann

Hi, mein Name ist Lea Sophie Kabitzsch und ich bin 25 Jahre alt. Nach meinem Abschluss im Bachelor Studium war ich es leid, immer nur am Schreibtisch oder im Büro zu sitzen und Aufgaben zu erledigen, die für mich nicht erfüllend und für meine Umwelt kaum von Bedeutung waren. Ich wollte raus, den Ozean von Plastik befreien, Kindern in den Slums das Lesen beibringen und Menschen digital auf meine Reise mitnehmen. Mein Ziel: König der Löwen `s magische Filmkulisse AFRIKA. Ich reiste mit einer Freundin und nahm Freunde und Bekannte durch die bildhafte Wiedergabe meiner Erlebnisse auf Social-Media mit in die Slums von Nairobi, in die Weiten der Serengeti, in das malerische Okavango Delta und an viele weiteren faszinierenden Orte.

Auf diesem Weg sammelten wir Plastik von den Stränden, unterhielten uns mit den Einwohnern und kamen kulturell den verschiedenen Ländern Afrikas Stück für Stück näher. Die Monate, die ich in den Slums von Nairobi lebte und arbeitete, waren für mich die bedeutsamsten meines Lebens. In Baracken zu wohnen, ohne fließendes Wasser, ohne Tageslicht und trotzdem von den glücklichsten und hoffnungsvollsten Menschen umgeben zu sein, stellte meine Welt auf den Kopf. Ich arbeitete in einer Organisation, die sich die Soweto Youth Initiative nennt und war täglich von rund 150 Kindern umgeben. Etwa zwei Drittel davon besuchen die Schule und stießen erst im Nachmittag zu uns. Den verbliebenden Kinder versuchte ich am Vormittag Rechnen, Schreiben und zusätzlich noch Englisch beizubringen. Ich kam schnell an meine Grenzen, denn wer hätte es gedacht, ich bin keine ausgebildete Lehrerin und zudem sprechen die Kinder nur Kiswahili. Nichtsdestotrotz waren die Kinder tagsüber in der sicheren Organisation beschäftigt und spielten die Lernspiele freudig mit.

Ein warmes Mittagsessen kann sich die Organisation für die Kinder nur selten leisten und so kommt es, dass die Kinder die meisten Abende hungrig zu Bett gehen. Ich verbrachte viel Zeit mit den Kindern und wurde schnell zu einem Quasi-Familienmitglied der Organisation. Angespornt von den so hoffnungsvollen Gesichtern um mich herum startete ich meine erste Fundraising-Aktion und sammelte rund 2.000 €. Mit dem Geld war es mir nun möglich, den Kindern täglich ein warmes Mittagessen in der Organisation zu bieten und dafür zu sorgen, dass auch in meiner Abwesenheit eine solche Regelmäßigkeit beibehalten wird. Ein warmes Mittagessen ist ein erster guter Schritt, doch ist es wirklich die Lösung des Problems? Oder sollten die Kinder nicht wie all die anderen in die Schule gehen, von einem/-er richtigen Lehrer/-in unterrichtet werden und mittags in der Schulkantine etwas zu essen bekommen?

Ich fragte in der Organisation nach den jährlichen Schulgebühren und stieß dort auf Verwunderung. Es würde mich ganze 50.00 $ pro Jahr kosten, um ein Kind ein ganzes Jahr in die Schule zu schicken.
WOW! 50.00 $! Das entspricht bei mir in etwa einer Bücher-Bestellung bei Amazon, einem Einkauf bei ASOS oder zwei Lebensmitteleinkäufen für einen Ein-Personen-Haushalt und ich habe bei alledem meistens schon mehr ausgegeben. Ich sprach mit den Kindern, erfuhr von ihren Träumen, einmal Pilot, Polizist, oder Monster-Truck-Fahrer zu werden und hielt meine Gespräche schriftlich fest. Zunächst erarbeitete ich die Profile von rund 20 Kindern. Es würde ja nicht so schwer sein, Sponsoren für sie zu finden, oder? Eine Stunde und 20 Telefonate später hatte ich mehr Sponsoren als Profile. Ich arbeitete Nächte durch, unterhielt mich mit Kindern und Familien, schrieb ihre Geschichten und Träume nieder und suchte nach passenden Sponsoren für die restlichen Kinder.

Bereits wenige Tage später, durfte ich das erste Kind (Moses, 6 Jahre alt, durch mich gesponsert) zur Schule bringen. Ich war überwältigt, um ehrlich zu sein, ich hatte durchgehend Pipi in den Augen. Moses, ein eigentlich sehr schüchternes Kind, war ganz aus dem Häuschen und konnte im Schulbüro kaum stillsitzen. Ihm zu ermöglichen, seinen Träumen hinterher zu jagen, war und ist bis jetzt der schönste Moment in meinem Leben gewesen.
Dieses Gefühl möchte ich mit dir teilen. Seit dem Beginn meines Projektes im Januar ist die Zahl der Kinder stetig gestiegen und es werden immer mehr.

Werde ein Teil von uns und unterstütze uns finanziell oder organisatorisch durch eine Partnerschaft oder Kooperation.

Ich freue mich von dir zu hören!

BILDUNG IST DER SCHLÜSSEL

Bildung führt zu Macht. Jedes Kind aus allen Teilen der Welt kann die Welt verändern. Der Schlüssel ist das Wissen, wie. Dieses allgemein gültige Wissen wird einem Kind meist nur in der Schule vermittelt.

Ein weit verbreitetes Wissen über einen nachhaltigen Lebensstil kann uns wie einen engen Freund mit unserem Zuhause, der Erde, verbinden. Kinder lernen die Natur und eine nachhaltige Lebensweise in der Schule kennen.

Mit einer höheren Bildung wird die Gemeinschaft stärker und jede Stimme gewinnt an Macht. Kinder lernen, dass eine Veränderung nicht von einsamen Kämpfern kommt, sondern von einer starken Gemeinschaft.

Eine gebildete Welt kann sich jedem Problem stellen. Der Kampf gegen den Hunger oder den Klimawandel braucht uns alle. Kinder lernen all diese Probleme kennen und werden in der Schule dafür sensibilisiert.

DAS RICHTIGE TUN, ZUR RICHTIGEN ZEIT

153

GESPONSERTE KINDER

27

SUCHENDE

103

SPONSOREN

7

COUNTRIES

UNSERE

BOTSCHAFTER

Bonface Kangonga

BOTSCHAFTER FÜR KENIA

"Ich bin Bonface und wurde in den Slums von Soweto in Nairobi, Kenia, geboren. Ich wurde von meiner Mutter erzogen und erhielt 2015 ein Zertifikat über Gemeindeentwicklung vom Kenya College of Accountancy (KCA). Ich begann 2016 als Verkäufer bei Farmers Choice Ltd zu arbeiten und war gleichzeitig ehrenamtlich bei der Jugendinitiative im Soweto Slum von Kahawa tätig, wo ich als kleiner Junge bereits selber betreut wurde.  Meine Vision ist es, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben und den Kindern zu helfen und sie zu unterstützen. Aus diesem Grund trat ich später im November 2019 bei Farmers Choice Ltd zurück und begann, mich freiwillig für die Initiative zu engagieren. Ich bin verantwortlich für alle Projekte der Initiative. Mein Ziel ist es , dass jedes Kind in der Organisation seine Kindheit genießt und ein gutes Leben und eine erfolgreiche Zukunft bekommt.

Ich bin die rechte Hand von Lea. Meine Aufgabe ist es, sie mit den Kindern zu verbinden und sie später zur Schule zu bringen und die Familien hier im Slum zu unterstützen."

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